Astern |
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In vielen Gärten wird jetzt die Astern-Zeit eingeläutet. Diverse Astern-Zuchtformen haben jetzt im Spätsommer und Herbst ihren großen Auftritt
- im Paket mit anderen Spätblühern werden sie jetzt kistenweise in Baumärkten verkauft. Aber auch unsere einheimischen Astern bilden jetzt farbenfrohen
Akzente des Spätsommers. |
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In den im Herbst strohig, gelb aussehenden Magerrasen wirken Kalk-Astern (Aster amellus) jetzt als willkommene neue Farbtupfer. Ihre
lila leuchtenden Zungenblüten bilden dabei einen auffälligen Kontrast zu den gelben Röhrenblüten. Ihren Namen verdankt die Kalk-Aster ihrer Vorliebe für kalkreiche, trockene Böden.
In dieser Umgebung vollbringt die Pflanze bei andauernder Trockenheit eine echtes Kunststück: Sie gibt weniger Wasser an die Umgebung ab und behält
Wasser durch osmotische Regulation länger in ihren Zellen. Die so optimal an ihren Standort angepasste Pflanze ist jedoch sehr schnittempfindlich. Erst nach abgeschlossener Vegetationsperiode empfiehlt
sich eine Mahd im späten Herbst. |
Kalk-Aster (Aster amellus) |
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Ebenfalls sehr gut an trockene Standorte angepasst: die seltene Gold-Aster (Aster linosyris). Ihre dünnen Blätter richten sich kompassartig auf die Sonne aus und vermeiden so eine Überhitzung durch senkrecht auf die
Blattoberfläche treffende Strahlung.
In der Region Odenwald, Bergstraße und Kraichgau ist der Michaelsberg einer der wenigen Standorte, an dem beide Pflanzen vorkommen. |
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Gold-Aster (Aster linosyris) |
Weniger selten und in Ausbreitung inbegriffen: die in Nordamerika beheimatete Lanzett-Aster (Aster lanceolatus). Sie hat aus unseren Gärten den Weg in die "freie" Natur gefunden und macht an nährstoffreichen Ufern, wie das Indische
Springkraut oder Topinambur, unseren einheimischen Pflanzen den Platz streitig.
Daher empfehlen Fachbetriebe für naturnahes Grün die Lanzett-Aster und andere Astern-Arten nicht in naturnahen Gärten
anzupflanzen. |
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Lanzett-Aster (Aster lanceolatus) |
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