Die Sanddünen bei Oftersheim |
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Die Oftersheimer sind, wie die Sandhäuser Dünen, aus späteiszeitlichen
Auswehungen von kalkhaltigen und sehr nährstoffarmen Sanden entstanden.
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Spargel und Tabak gedeiht auf diesem Flugsand hervorragend. Es erstaunt daher nicht,
daß hier der erste Tabak in der Kurpfalz angepflanzt worden sein soll. Wie Heimat-Chroniken belegen zählt Oftersheim zu den ältesten
Tabakanbaugemeinden in Deutschland. |
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Diese Binnendünen bieten einer reichhaltigen Fauna und Flora
ein einzigartiges Refugium. Neben der blauflügeligen Ödlandschrecke gibt es typische
Pflanzen der Sandböden zu entdecken - wie das Salzkraut. Eine Pionierpflanze trockener, basen- und
nährstoffreicher Sandböden (vor allem der Küsten), die im Binnenland sehr selten vorkommt. |
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Neben den speziell auf Sand vorkommenden Pflanzen gibt es aber auch sogenannte Ruderalpflanzen wie die Hundszunge, die
offen- und brachliegende Standorte besiedeln können. Ihre Blätter erinnern an die raue Zunge eines Hundes.
Daher auch der Name. Darüber hinaus stinkt die Pflanze nach Mäusen und Ratten und wurde auch früher als Mittel gegen diese eingesetzt. |
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Nehmen Sie an einer abwechslungsreichen Wanderung teil, bei der Sie einen Einblick in die Vegetation der Sanddünen gewinnen können.
Presseberichte der Schwetzinger Zeitung: Download PDF: Mai 09 Download PDF: Jul 09
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