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Die Ketscher Rheininsel |
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Während der Rheinbegradigung wurde bei Ketsch zwischen 1833 und 1845
eine Flussschleife in der Mitte durchbrochen. Es entstand eine Insel, die
von dem halbkreisförmigen Altrhein und dem begradigten Rhein umschlossen wird.
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Die Ketscher Rheininsel ist berühmt für die
Vielfalt seiner Bäume und das Mosaik an Pflanzengesellschaften
wie Ulmen-Hainbuchenwälder und Silberweidenwälder. Der Altrhein hat nach wie vor Zugang zum Rhein und tiefliegende Bereiche der Halbinsel werden
bei Hochwasser auch immer wieder überflutet. |
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Bärlauch muss frisch verwendet werden, weil er beim Trocknen seine Wirksamkeit verliert.
Man sammelt das frische Kraut im April und Mai, während man die Zwiebeln im Herbst
ausgräbt. Die Wirkung ist vergleichbar mit dem Knoblauch, also zur Unterstützung bei Gärungsprozessen im Darm,
bei Blähungen, gefäßerweiternd und entspannend. Wie beim Knoblauch entsteht im Körper als
Abbauprodukt Allicin, das durch Einwirkung von Sauerstoff den typischen Knoblauchgeruch
hervorruft. |
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Die Einbeere ist eine typische Pflanze der Auwälder (Grund und Sickerwasserzeiger)
und ist sehr giftig. In allen Organen der Pflanze, besonders im Wurzelstock, finden sich Saponine.
Diese lösen Übelkeit, Erbrechen, Koliken und Diarrhoen aus. Früher galt die Einbeere als
gutes Mittel gegen Tollwut. Wunden und Geschwüre wurden mit dem frisch ausgepressten Pflanzensaft
behandelt. Die hier ausgenutzte desinfizierende Wirkung erklärt auch, warum im Mittelalter
Gegenstände von Pestkranken mit Einbeerensaft gereinigt wurden ("Pestbeere").
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Lateinisch heißt die Pflanze Paris quadrifolia.
Warum die Pflanze diesen Namen trägt und viele anderes können Sie auf einer ca. 3-4 h Exkursion auf der
Ketscher Rheininsel erleben, entdecken und vor allem auch riechen.
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