Kiefernwald mit Orchideen bei Neckarburken |
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Die Römer lebten früher in Neckarburken. Das belegen u.a.
Reste von Kastellen und Limesbefestigungen. Im ehemaligen Rathaus - dem
Museum am Odenwaldlimes - kann sich der Besucher über die römische Besiedlung informieren. Die
früheren Tansportwege der Römer haben dabei auch noch heute ihre Spuren hinterlassen.
Rinnen, Waldschneisen und ein gestörter Boden auf dem Heppenstein, eine nördlich gelegene Anhöhe
von Neckarburken, haben zu Entstehung einer einzigartigen Naturlandschaft beigetragen, die
heute unter Naturschutz steht.
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Der verdichtete karge Boden und die heutigen Pflegemaßnahmen haben
einer natürlichen Forstverjüngung Einhalt geboten, so dass sich hier ein trockener Magerrasen
mit vielen Orchideen-Arten ausbreiten kann. |
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So wächst hier zum Beispiel die Berg-Waldhyazinthe, die häufig in lichten
Eichen- und Kiefernwäldern, seltener in Halbtrockenrasen vorkommt. Sie bevorzugt kalkreiche Standorte. Die Kleinschmetterlingsblume wird von Nachtfaltern bestäubt, weil der
Eingang zum Sporn so dünn ist, daß nur deren dünne Rüssel Zugang finden. |
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Aber nicht nur seltene Orchideen lassen sich im Wald finden.
Es gibt auch Schmetterlinge zu beobachten, wie den Schlüsselblumen Würfelfalter. Die
Raupen dieses Falters ernähren sich von den Blättern der Schlüsselblume. |
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Schenken Sie sich ein paar unvergessliche Stunden in diesem schönen
Biotop und schalten Sie ab von Hektik und Stress. |